Aston Martin

Es war im Jahr 1913 als in London Robert Bamford und Lionel Martin die Firma Bamford & Martin Ltd. gründeten. Sie wollten straßentaugliche Rennwagen bauen und nahmen beide auch an Autorennen teil. Ein Jahr nach der Gründung nannten sie die Firma in Aston Martin um, nachdem Lionel Martin erfolgreich an einem Rennen auf dem Aston Hill teilgenommen hatte.

Bis zum zweiten Weltkrieg hatte die Firma Aston Martin trotz einiger beachtlicher Rennerfolge unter wechselnden Eigentümern immer wieder mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Seit der Firmengründung bis 1945 wurden insgesamt nur rund siebenhundert Fahrzeuge gebaut. Auch nach dem Krieg stand es nicht gut um Aston Martin bis 1947 der sehr erfolgreiche Traktorenbauer David Brown die Firma kaufte. In der Zeit wurde auch wieder in den Rennsport eingestiegen und 1949 errang Aston Martin den Klassensieg im Rennen von Le Mans.

Trotzdem hatte die Fa. Aston Martin auch die nächsten Jahre nur sehr wenig finanziellen Erfolg. Die Konkurrenz von Ferrari, Mercedes Benz, Jaguar und Maserati war sehr groß. Aber mit dem Modell DB5, das 1963 herauskam, gelang Aston Martin ein großer Wurf. Das Fahrzeug mit einem Vierlitermotor und dreistufiger Automatik bzw. manuellem Fünfganggetriebe wurde sehr gut nachgefragt und mit ihm stieg Aston Martin endgültig in die Riege der erfolgreichsten Sportwagenhersteller auf. In zwei James- Bond- Filmen fuhr der Top-Spion einen Aston Martin und machte damit das Modell zum Kult. Danach folgten wieder durchschnittlich erfolgreiche Jahre, die Eigentümer wechselten mehrfach, unter anderem hatte auch Ford mehrere Jahre die Aktienmehrheit, seit 2007 ist Aston Martin wieder selbstständig.

Heute werden die Fahrzeuge nur noch in Gaydon in England und in Österreich (Graz) produziert. 2011 brachte Aston Martin einen Kleinstwagen heraus. Er heißt Cygnet und soll den Luxus der Marke in das Segment der Miniautos bringen. Gleichzeitig gibt es den limitierten One-77 mit 760 PS von Aston Martin.